Zum Start: Berlin

Wenn man hier in der Gegend wohnt, ist Berlin nie weit weg. Deshalb widme ich meinen ersten Beitrag der Hauptstadt. Es gibt unzählige Reiseführer und ein umfangreiches offizielles Tourismusportal (www.visitberlin.de), welche einem diese Großstadt näher bringen. Ich möchte hier meinen ganz eigenen Lieblingsweg aufzeigen, der viele Sehenswürdigkeiten beinhaltet.

Verlasst den Hauptbahnhof Richtung Bundeskanzleramt. Überquert die Spree und dann immer der Nase nach. Vorbei am Kanzleramt, seht Ihr auf der rechten Seite schon das Reichstagsgebäude (Bundestag) und gleich dahinter, von den Bäumen des Tiergartens versteckt, das Brandenburger Tor.  Jetzt schon eine Pause? Hinter dem Reichstag kann man sich gemütlich ans Ufer der Spree setzen und den Blick auf den Fernsehturm, unser heutiges Ziel, genießen.

Das Reichstagsgebäude: Wenn man links auf der Paul-Löbe-Allee am Gebäude vorbei geht, gelangt man ans Ufer der Spree, weiter über die Wilhelmstraße zum Pariser Platz und zum Brandenburger Tor.

Durch das Brandenburger Tor, auf dem Pariser Platz sieht man auf der rechten Seite das Luxuxhotel Adlon. Zurück, entlang des Tiergartens (Ebertstraße), vorbei am Holocaust Denkmal, gelangt man geradewegs zum Potsdamer Platz. Neben unzähligen Lokalitäten und einem Shoppingcenter, solltet Ihr das Sonycenter mit seiner markanten Dachkonstruktion nicht verpassen.

Genug gesehen, vielleicht etwas gegessen, dann geht’s weiter geradeaus auf der Stresemannstraße bis zur nächsten Straße links. In der Niederkirchnerstraße findet Ihr den Martin-Grobius-Bau mit seinen wechselnden Ausstellungen und gleich dahinter ein Originalstück Berliner Mauer.

Die Berliner Mauer: Nicht gerade die East Side Gallery, aber ein Stück Berliner Mauer auf der Niederkirchnerstraße.

Die Berliner Mauer: Nicht gerade die East Side Gallery, aber ein Stück Berliner Mauer auf der Niederkirchnerstraße.

Folgt der Straße, welche zum Checkpoint Charlie führt. Nun biegt Ihr nach links ab und folgt der Friedrichstraße, wo es für jede Preisklasse etwas zu entdecken gibt. Durch das Quartier 206 (rechte Seite) gelangt man durch das Untergeschoss in die Gourmetetage des französischen Kaufhauses Galeries Lafayette. Gönnt Euch etwas zum Beispiel in der Patisserie und begebt Euch dann über die Französische Straße auf den Gendarmenmarkt. Hier laden auch einige Cafés zum verweilen ein. Entlang der Marktgrafenstraße weiter auf der Französischen Straße zur St. Hedwigs-Kathedrale gelangt man zum Bebelplatz und zu der Straße Unter den Linden.  Nun ist es nicht mehr weit zum Alexanderplatz. Seht Ihr schon den Fernsehturm?

 Das Nikolaiviertel: Kaum zu glauben, aber das heutige Nikolaiviertel wurde auf dem Reißbrett entworfen.


Das Nikolaiviertel: Kaum zu glauben, aber das heutige Nikolaiviertel wurde auf dem Reißbrett entworfen.

Hier ist das alte Berlin, die Museumsinsel, der Berliner Dom, der Schlossplatz und wieder einmal die Spree. Folgt dem Ufer der Spree nach rechts und gelangt so ins Nikolaiviertel. Seit Ihr wirklich noch in Berlin, in einer Millionenstadt? Vorbei am Roten Rathaus gelangt man zum Fernsehturm und zu dem dahinterliegenden Alexanderplatz, wo Ihr Euch, falls Euch noch nicht die Füße abfallen, noch einmal dem Shoppen widmen könnt.

Der Weg ist gesäumt von U- und S-Bahnstationen. Kürzt nach Belieben ab. Für den oben beschriebenen Weg benötigt man schon den ganzen Tag. Besuche von Ausstellungen und Museen sind nicht mit einbezogen. Lasst den Stadtplan auch mal in der Tasche und folgt einfach Eurem Instinkt. Manchmal findet man ein interessantes Café oder Geschäft hinter der nächsten Ecke in einer Seitenstraße!

 

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